Kürzlich haben wir für einen unserer Kunden eine

Integration mit Free Mobile

, dem französischen Mobilfunkanbieter, umgesetzt. Free Mobile kommuniziert mit seinen Partnern über das SMPP-Protokoll, das in der Telekommunikation weit verbreitet ist, um SMS-Nachrichten auszutauschen.

Dies war nicht unsere erste Erfahrung mit SMPP. Wir hatten bereits mehrere ähnliche Integrationen umgesetzt - unter anderem mit anderen Mobilfunkanbietern und Aggregatoren wie HighCo - sodass wir schnell vorankamen und die meisten Eigenheiten des Protokolls gut einschätzen konnten.

Manchmal gewinnt das Legacy: Implementierung von UCP für SMS

Obwohl UCP (Universal Computer Protocol) als veraltetes Protokoll für den SMS-Versand gilt, gibt es immer noch Fälle – insbesondere bei europäischen Mobilfunkanbietern – in denen man es einhalten muss.

In einem unserer Projekte mussten wir UCP selbst implementieren, da keine aktiv gepflegten Java-Bibliotheken verfügbar waren. Zum Glück ist UCP ein textbasiertes Protokoll, was die Arbeit damit relativ einfach macht – allerdings nur, wenn man die Details exakt beachtet.

Eine typische UCP-Nachricht sieht so aus:

02/51/O/51/username/password/123456/0044170000000/Hello World//////////1/7

Der Knackpunkt? Die spezifischen Feldformate, die Regeln zur Zeichencodierung und die Prüfsummen-Logik müssen exakt eingehalten werden. Richtig implementiert, erledigt UCP die Aufgabe auch heute noch – selbst in modernen Systemen.

Auf unserem Weg zur Optimierung der E-Mail-Zustellung haben wir verschiedene E-Mail-Dienste in unsere Produkte integriert. Zwei davon möchte ich besonders hervorheben – SendGrid und Mailjet. Hier ist eine Übersicht unserer Erkenntnisse, ergänzt durch die Erfahrungen der breiteren Entwickler-Community:

SendGrid: Kraftpaket für Enterprise-Anforderungen

  • Robuste Integrationen: Nahtlose Integration mit großen Cloud-Anbietern wie AWS, Azure und Google Cloud Platform, wodurch skalierbare und zuverlässige E-Mail-Lösungen ermöglicht werden.
  • Erweiterte Funktionen: Bietet detaillierte Analysen, dynamische Vorlagen und eine Suite von Zustellungs- und Reputations-Tools – ideal für Transaktions-E-Mails in großen Mengen.
  • Entwicklerfreundlich: Sehr leistungsfähig, doch einige Entwickler merken an, dass die Vielzahl der Funktionen für kleinere Projekte überwältigend sein kann.

Mailjet: Schlanke Lösung für agile Projekte

  • Benutzerfreundliche Oberfläche: Ein intuitiver Drag-and-Drop-E-Mail-Builder macht den Service auch für Teams ohne große technische Expertise leicht nutzbar.
  • Effizientes Monitoring: Echtzeit-Analysen zur Zustellbarkeit und zum Engagement ermöglichen schnelle Anpassungen von Kampagnen.
  • Strikte Compliance: Mailjets strenge Überwachung kann bei Anzeichen von Missbrauch zu Kontosperren führen. Das sichert zwar eine hohe Zustellrate, kann für einige Nutzer jedoch herausfordernd sein.

Fazit:

  • Wählen Sie SendGrid für Enterprise-Anwendungen mit Bedarf an erweiterten Funktionen und Integrationen.
  • Entscheiden Sie sich für Mailjet bei kleineren, agilen Projekten, die von einer benutzerfreundlichen Oberfläche und einer unkomplizierten Einrichtung profitieren.

Bei der Entwicklung unserer Buy Now, Pay Later (BNPL)-Lösung für den Schweizer Markt haben wir einen entscheidenden Schritt berücksichtigt: den Umgang mit unbezahlten Rechnungen.

Traditionell bedeutete dies, überfällige Rechnungen per manueller Papierarbeit an Inkassounternehmen weiterzuleiten - ein langsamer, teurer und fehleranfälliger Prozess.

Um dies zu modernisieren, haben wir eine direkte API-Integration mit führenden

Schweizer Inkassodienstleistern

- dieinkasso.ch und debitors.ch - entwickelt.

Die Integration brachte klare Vorteile:
  • Vollautomatisierte Übergabe von Rechnungen
  • Geringere Betriebskosten
  • Schnelleres und zuverlässigeres Inkasso
  • Ein skalierbarer Fintech-Prozess

Ergebnis: Ein Forderungsmanagement, das schneller, günstiger und nahtlos integriert in unsere BNPL-Plattform läuft - und einen neuen Standard für Schweizer Fintech-Lösungen setzt.

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