Wir haben viel gelernt beim Aufbau einer Zahlungsinfrastruktur in einem regulierten Markt wie der Schweiz.

Im Jahr 2020, während der Arbeit am BNPL-Produkt Paidle, mussten wir BVR-Zahlungseinzahlungen implementieren – ein älteres Format, das zu diesem Zeitpunkt noch Standard war.

Doch wir begnügten uns nicht mit bloßer Einhaltung der Vorschriften.
Wir optimierten die Nutzererfahrung, indem wir BVR-Scanning und eine Echtzeit-Zahlungsbestätigung per API von Credit Suisse ermöglichten. Keine Verzögerungen. Keine Abstimmungsprobleme.

Als der Schweizer Markt 2022 auf QR-Rechnungen umstellte, waren wir bereits vorbereitet.
Unsere Plattform unterstützte beide Formate und wir stellten sicher, dass unsere Kunden ohne Unterbrechung und vor Ablauf der regulatorischen Frist umsteigen konnten.

Jetzt gehen wir die nächste Herausforderung an:
Wie kann man strukturierte Rechnungen anbieten, ohne dass der Nutzer scannen, klicken oder manuell Daten eingeben muss?

Aktuell arbeiten wir an der Integration von eBill, die es den Nutzern ermöglichen wird:

  • Digitale Zahlungsaufforderungen direkt in ihrem E-Banking-Portal zu empfangen
  • Zahlungen flexibel zu einem passenden Zeitpunkt zu planen

Hast du dich jemals gefragt, wie eine echte Mobilnachricht an Orange, Vodafone oder O2 unter der Haube aussieht?

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Diese Zeile ist genau das, was tatsächlich über die Leitung übertragen wird, wenn man sich über SMPP (Short Message Peer-to-Peer-Protokoll) mit Mobilfunkanbietern verbindet.

Die Implementierung von SMPP in Java war eine der ersten komplexen, aber spannenden Herausforderungen, die wir vor über 12 Jahren beim Aufbau einer neuen Plattform für Echovox gemeistert haben.

SMPP ist der versteckte Motor hinter jedem „Ping“ und „Buzz“, den du weltweit von Unternehmen bekommst.
Damals fühlte es sich an, als würde man eine geheime Sprache der Telekommunikationswelt entschlüsseln – und auch heute noch treibt dieses Protokoll das Ökosystem der mobilen Nachrichtenübermittlung an.

Viele denken, dass Banken keine öffentlichen APIs anbieten — aber das stimmt nicht. Selbst in der Schweiz ist das möglich.

Wir haben Credit Suisse über das XML-basierte CAMT-Format (Cash Management) integriert, das Teil des ISO-20022-Standards für Zahlungsabgleiche ist.

In unserem BNPL-Produkt (Buy Now, Pay Later) für den Schweizer Markt, genannt Paidle, bestand eine zentrale Herausforderung darin, Zahlungseingänge in Echtzeit zu verfolgen.

Über die CAMT-API der Bank erhalten wir tägliche Updates zu eingegangenen Zahlungen — das ermöglicht eine präzise Zuordnung zu offenen Rechnungen.

Doch hier kommt der Haken: Schweizer Banken sind sehr konservativ. Eine Integrationsfreigabe zu erhalten, ist nicht einfach:

  • Es gelten strenge Anforderungen an Sicherheit, Compliance und Infrastruktur
  • Die Genehmigungsprozesse sind langwierig und dokumentenlastig
  • Eine direkte Zusammenarbeit mit Bankvertretern ist in der Regel notwendig

Trotz aller Hürden resultierte daraus eine vollständig automatisierte, echtzeitfähige Zahlungsabgleichs-Pipeline — ein entscheidender Faktor für die Skalierung jeder Fintech-Lösung in Europa.

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