42 % der Verbraucher bevorzugen nach wie vor den Erhalt von Rechnungen auf Papier – insbesondere bei finanziellen oder rechtlichen Angelegenheiten.

In einer digital geprägten Welt mag E-Mail der Standard sein, aber wenn es um Compliance, Vertrauen oder das Erreichen von Kunden ohne digitalen Zugang geht, bleibt der klassische Brief unschlagbar.

Eine Herausforderung, die manche überraschen dürfte: Rechnungen und Zahlungserinnerungen per Post zu versenden – nicht nur per E-Mail.

Unsere Lösung? Die Integration von Pingen, einem Schweizer Postdienst mit API, der es digitalen Plattformen ermöglicht, automatisch physische Briefe zu versenden. Fast wie eine E-Mail – nur mit Briefmarke.

Ein digitales System, das den Versand von Papierpost auslöst.

Und Sie? Mussten Sie schon einmal digitale und physische Welten in Ihrem Produkt verbinden?

Wir haben viel gelernt beim Aufbau einer Zahlungsinfrastruktur in einem regulierten Markt wie der Schweiz.

Im Jahr 2020, während der Arbeit am BNPL-Produkt Paidle, mussten wir BVR-Zahlungseinzahlungen implementieren – ein älteres Format, das zu diesem Zeitpunkt noch Standard war.

Doch wir begnügten uns nicht mit bloßer Einhaltung der Vorschriften.
Wir optimierten die Nutzererfahrung, indem wir BVR-Scanning und eine Echtzeit-Zahlungsbestätigung per API von Credit Suisse ermöglichten. Keine Verzögerungen. Keine Abstimmungsprobleme.

Als der Schweizer Markt 2022 auf QR-Rechnungen umstellte, waren wir bereits vorbereitet.
Unsere Plattform unterstützte beide Formate und wir stellten sicher, dass unsere Kunden ohne Unterbrechung und vor Ablauf der regulatorischen Frist umsteigen konnten.

Jetzt gehen wir die nächste Herausforderung an:
Wie kann man strukturierte Rechnungen anbieten, ohne dass der Nutzer scannen, klicken oder manuell Daten eingeben muss?

Aktuell arbeiten wir an der Integration von eBill, die es den Nutzern ermöglichen wird:

  • Digitale Zahlungsaufforderungen direkt in ihrem E-Banking-Portal zu empfangen
  • Zahlungen flexibel zu einem passenden Zeitpunkt zu planen

Schon einmal Daten von einer Plattform auf eine andere migriert?

Wir hatten kürzlich genau so einen Fall: Die Migration von dem weit verbreiteten Transportation Management System, Sylectus zu einer individuell entwickelten Lösung.

Die ursprüngliche Schätzung?


  • Wochen
  • Ein Team von 3 Personen
  • Manuelles Kopieren jedes Fahrzeugs und aller zugehörigen Daten
Stattdessen habe ich an einem Wochenende einen Python-basierten Scrapy-Crawler gebaut, der den gesamten Prozess automatisiert.


  • Kein mühsames Copy-Paste mehr
  • Tausende Euro an Zeit- und Arbeitskosten gespart
  • Und das Beste: Wir konnten die Datenbank bei Bedarf mit realistischen Daten neu aufbauen, was besonders beim Testen der neuen Lösung extrem hilfreich war.

Automatisierung spart nicht nur Zeit – sie verbessert auch massiv den Entwicklungs- und Testprozess.

Der Beispielcode ist hier verfügbar

Wenn du eine ähnliche Migration planst: Probier es aus – und erspar dir das Copy-Paste-Chaos.

Hast du dich jemals gefragt, wie eine echte Mobilnachricht an Orange, Vodafone oder O2 unter der Haube aussieht?

0000003F00000004000000000000000100010153656E64657249440001013338

336313237363530350000000100000000000D48656C6C6F20416E6472697921

Diese Zeile ist genau das, was tatsächlich über die Leitung übertragen wird, wenn man sich über SMPP (Short Message Peer-to-Peer-Protokoll) mit Mobilfunkanbietern verbindet.

Die Implementierung von SMPP in Java war eine der ersten komplexen, aber spannenden Herausforderungen, die wir vor über 12 Jahren beim Aufbau einer neuen Plattform für Echovox gemeistert haben.

SMPP ist der versteckte Motor hinter jedem „Ping“ und „Buzz“, den du weltweit von Unternehmen bekommst.
Damals fühlte es sich an, als würde man eine geheime Sprache der Telekommunikationswelt entschlüsseln – und auch heute noch treibt dieses Protokoll das Ökosystem der mobilen Nachrichtenübermittlung an.

Kategorien Ausblenden